Ein Vermögen am Handgelenk - Rolex
Die Schweizer Uhrenmanufaktur Rolex SA ist wahrscheinlich die Bekannteste der Welt. Leider macht das die Rolex auch zu der am häufigsten gefälschten Uhr der Welt. Darum sollte man genau aufpassen, wo man sich das gute Stück kauft. Ein Verkäufer am Strand eines beliebten Urlaubsortes wird wohl kaum ein Original dabei haben.
Der Betrieb hinter der Uhr
Das Unternehmen hat seinen Sitz in Genf. Die Geschichte der Firma geht bis 1900 zurück. Der junge Kulmbacher Hans Wilsdorf ging in die Schweiz und begann in einem Import/Export-Geschäft. Nach dem mehrmaligen erfolgreichen Verkauf von Taschenuhren mit einem Genauigkeitszeugnis nach Großbritannien wollte er sich dort selbstständig machen. Im Jahre 1908 wurde der Markenname Rolex patentiert, er wurde aufgrund seines, überall in Europa gleich klingendem, Namens gewählt. Zum Zeichen wählte man über dem Schriftzug eine fünfzackige Krone. Obwohl man zu dieser Zeit noch dachte, dass Armbanduhren aufgrund ihrer kleinen Größe kaum genau sein könnten, wurde die Rolex schnell zum Verkaufsschlager. Aufgrund einer lächerlich hohen Importsteuer während des Ersten Weltkrieges wurde die Zentrale nach Genf verlegt. Nach einer geschickten Platzierung einer Annonce in der Tageszeitung von London und der (beinahe) Durchquerung des Ärmelkanals einer Schwimmerin mit einer Rolex, war der Name plötzlich in aller Munde.
Fast wie früher
Der große Erfolg dieser Marke auch noch nach so langer Zeit liegt daran, dass das Unternehmen sehr viel Wert legt, auf die Präzision und Dauerhaftigkeit ihrer Stücke. Darum werden selbst getragene Uhren noch in vierstelligen Bereichen wieder verkauft. Besondere Stücke mit Sammlerwert gehen fast an sechsstellige Beträge. Dafür kauft man aber auch sicher eine Uhr, die man noch guten Gewissens weitervererben kann. Wahrscheinlich sogar mehrmals.