Eine beliebte Traditionsuhr - Kuckucksuhr

Für einige sind sie der schlimmste Alptraum seit es Uhren gibt, für Andere sind sie ein Stück wahrer Handwerkskunst: Kuckucksuhren. Sicherlich hat jeder einmal eines diese Schmuckstücke gesehen und gehört. Typisch für diese Uhren ist schließlich das zweitönige Rufen des Vogels, der der Uhr seinen Namen gab. Kuckucksuhren sehen aus wie ein kleines Bahnwärterhäuschen mit Schrägdach und das bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Besonders beliebt sind Uhren, die reich verziert sind. Für gewöhnlich wird das Häuschen nämlich von Holzarbeiten umgeben, die aussehen wie Ranken. Goch einige sind wesentlich detaillierter und zeigen Früchte, Vögel und Tiere, die in und auf Bäumen leben. In der Mitte des Häuschens befindet sich das große Ziffernblatt mit römischen Zahlen und ganz unter dem Dach befindet sich die kleine Tür, aus der der Kuckuck zur vollen Stunde ruft. Die Uhr arbeitet mit einem Pendel, einem dazugehörigem Kettenzug und einem Schlagwerk, welches sowohl Vogel als auch Orgelpfeifen in Gang setzt.

Die erste Kuckucksuhr wurde bereits 1629 erwähnt, sie soll dem Kurfürst August von Sachsen gehört haben. Wer wirklich der erste Uhrmacher war ist bis heute umstritten, da zeitgleich mehrere Augenzeugen von der Produktion bei unterschiedlichen Herstellern berichteten. Die einzige Übereinstimmung liegt im Ursprungsort der Uhren: alle wurden im Schwarzwald hergestellt. Noch heute kann man dort Uhrmachern bei der Arbeit zusehen. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit Sonderanfertigungen in Auftrag zu geben, falls das Häuschen einem realen Original entsprechen oder die Ausschmückung drumherum nach besonderen Wünschen gestaltet werden soll. Wenn man auf der Suche nach Inspiration ist, sollte man einfach mal in den Schwarzwald fahren. Auf wimdu.de kann man sich eine Ferienwohnung in der Nähe suchen und spontan hinfahren. Dann sieht man auch woher die Uhrmacher ihre Inspiration haben. Der Schwarzwald ist malerisch.