Mit dem Blick für das Besondere - Glashütte

Die Rolex kommt aus der Schweiz, die Kuckucksuhr aus dem Schwarzwald und die Armbanduhren mit den vielen Rädern und Spiralen? Die kommen aus Glashütte in Sachsen. Heute gehört das Unternehmen zu Swatch. Doch angefangen hat alles anders.

Eine lange Geschichte

Die Manufaktur begann ihre Arbeit bereits 1845, Ferdinand Lange gründete das Unternehmen. Da die Suche nach Silber nichts mehr brachte ließ er Männer zu Uhrmachern ausbilden. Lange Zeit florierte das Geschäft. Doch im Zweiten Weltkrieg musste auf Kriegsproduktion umgestellt werden. Jetzt waren es Zeitzünder, statt Zeitmesser. Nach dem Ende des Krieges brachte die Besatzungsmacht das Ende für die Produktionsstätte, alles wurde demontiert. Im Jahre 1951 wurde aus den eigenständigen Uhrmacherbetrieben einer. Dieser sollte den ganzen Ostblock versorgen. Erst 1990 konnte die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH die Rechtsnachfolge antreten. Seitdem stellt die Firma mechanische Armbanduhren her, unter anderem mit dem Namen "Glashütte Original". Sie produzierten das erste wieder in Deutschland hergestellte mechanische Manufakturkaliber GUB10-30. Die Anzeige gibt neben Stunde, Minute und Sekunde auch das Datum wieder. Auf die Privatisierung 1994 folgten neue Uhrwerke, die die alten komplementierten und Spezifisches wie Mondphasen anzeigen können. Der Verkauf an die große Kette Swatch folgte im Jahr 2000.

Bei den Großen mitspielen

Die Preisklasse dieser Uhren ist ebenfalls gehoben, wenn auch nicht so erschreckend, wie manche Rolexuhren. Sie unterscheiden sich besonders durch die schön gestalteten Displays, bei denen man die Unruh sehen kann. Das Beobachten dieser hat eine beruhigende, geradezu hypnotisierende Wirkung. Für viele Exzentriker sind auch die Spielereien wie ewige Kalender von großem Wert. Ebenfalls eine Uhr, die man weitervererben kann.